Montag, 31. Januar 2011

Ahh.. ich kann nicht aufhören zu lachen / Amerikaner können nicht parken xD

Hey Ho.
Ich weiß, ihr denkt gerade: "erst meldet sich die blöde Kuh Ewigkeiten nicht und jetzt wieder in so kurzen Zeitabständen.. Man!"
Es tut mir auch wirklich Leid, dass ich so unzuverlässig bin, was das Posten im Blog angeht.
Aber ich muss euch einfach von einem der lustigsten Momente in den Staaten erzählen.
Es sind ja schon so einige verrückte Sachen passiert, wie zum Beispiel das mit dem Taxi durch den Drive-Thru bei Burger King fahren. :)
Heute war mal wieder so etwas.
Ich stieg mit den Zwillingen, Mikko und Zaki in den Mini-Van um Mikko zu seiner Te-Kwan-Do Stunde zu bringen. Dann fuhr ich rückwärts aus der Garage und die Auffahrt hoch, als ich feststellen musste, dass ein roter Subaru direkt gegenüber der Einfahrt geparkt hatte.
Das wäre an sich nicht weiter dramatisch gewesen, wenn wir nicht seid Ende letzten Jahres durchgängig Schnee hätten, der sich nicht vermindert, sondern dessen Mänge sich stätig steigert.
Wegen diese Schneemaßen ist natürlich auch die Straße nicht so breit wie sonst, denn irgendwo muss man den Schnee ja auftümen. ( Aktuell sind die Schneeberge so hoch, dass ich froh bin, wenn ich darüber sehen kann.)
Was tut nun ein Deutscher, wenn er in einer engen Straße parken muss? Er parkt eng an dem Schneeberg, sodass sein Fahrzeug möglichst wenig Straße versperrt.
Da sich unser jetziges Haus jedoch in einer Einbahnstraße befindet war es die linke und somit die Fahrerseite, die dem Schneeberg zugwand war.
Verständlicherweise würde auch ein Deutscher in dieser Situation nicht direkt am Schneeberg anhalten, jedoch würde er die Lücke zwischen Auto und Schnee möglichst klein halten, eben gerade so, dass er sich aus dem Auto quetschen kann.
Jenes Auto jedoch stand mindestens 1,2 Meter von dem Schneeberg entfernt, sprich: Mitten auf der Straße!
Es war eine Sache des Unmöglichen für andere Autos an diesem hässlichen völlig falsch geparkten Fahrzeug vorbei zu kommen und noch viel unmöglicher war es also für mich aus der Einfahrt zu kommen.
Denn wenn man ca 1,5 Meter zwischen Auffahrt und einem fremden Auto hat kommt man mit einem fast 4 Meter langen Mini-Van einfach nicht raus!
Also lief Zaki zu dem Haus vor dem der Subaru stand und klingelte, doch niemand machte auf.
Ich rief Pascale an und berichtete ihr von der Situation, woraufhin sie mir mitteilte, dass jenes Auto nicht zu dem Haus gehören kann, denn diese Familie besitzt einen Volvo. Also brachte mich meine weibliche Intuition (oder was auch immer) auf die Idee ein Haus weiter zu gehen und dort zu fragen ob das Auto jemadem gehörte. Im Hinterkopf sagte mir immer eine Stimme "Kay, du kannst nicht an einem Haus, vor dem kein Auto steht nachfragen, ob das Auto ein Haus weiter dazu gehört, die lachen dich aus". Doch genau so war es.
Vor jenem Haus, dass unserem direkt gegenüber steht stand weder ein Fahrzeug, noch war die Auffahrt belegt. Doch trotzdem hielt es die junge, dunkelhäutige (äußerst korpulente) Frau für notwendig sich vor ein fremdes Haus und unsere Einfahrt zu stellen!
Ich bat sie also freundlich ihr Fahrzeug bitte an einer anderen Stelle zu parken und erklärte auch, dass sie so die ganze Straße blockiere und wir weder in noch aus unserer Einfahr kämen.
Sie nickte genervt und kam kurze Zeit später aus dem Haus, stieg in ihr Auto und fuhr einige Meter zurück (noch weiter vor ein ihr fremdes Haus).
Nachdem ich ausgeparkt hatte und die Straße entlang fuhr fing Zaki auf dem Beifahrersitz plötzlich laut an zu lachen und deutete auf den Rückspiegel.
Ich sah hinein und stellte ungläubig fest: Die junge Dame stand nun wieder genau vor unserer Einfahrt und immer noch in der Mitte der Straße.
"Herr, lass Hirn vom Himmel fallen!", wurde somit der Spruch des Tages.
Nun noch ein paar kurze Infos:
Mein Harvard Kurs ist klasse und die Dozentin ist spitze!
Am Mittwoch erwarten wir mal wieder 50cm Schnee und deshalb einen sogenannten "Snow-Day", was bedeutet, dass die Kids keine Schule haben, das Gym ist geschloßen und die Busse haben noch schlimmere Verspätungen als sonst.
Wir werden vermutlich am 26.2. in das neue Haus einziehen.
Und hier ist noch ein schönes Foto aus New York:
 Viele Grüße aus dem verrückten Amerika, eure Kay!

1 Kommentar:

  1. Waaah.
    Habe jetzt erst die letzten 2 Post gesehen..
    Krass.. Kay in Harvard. Der Hammer..
    Neid, Neid, Neid :D

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