Sonntag, 21. November 2010

Alles Klar!

Hey ihr Lieben!
Nachdem ich jetzt von mehreren Personen Mails und Nachrichten erhalten habe, ob es mir den gut gehe oder ob man sich Sorgen machen müsse, melde ich mich mal wieder.
Nur um die Besorgten unter euch zu beruhigen: Mir geht es körperlich und mental echt gut und ich werde trotz Stress und Streitereien durchhalten bis zum nächsten August und nicht von einer der vielen Brücken springen! ;)
Es ist ja schon wieder fast ein Monat vergangen, seid ich gepostet habe. Mir kam es nicht so lange vor. Wie Sinja in Schweden schon sagte : "Die Zeit rennt!!"
Ich hoffe ich werfe jetzt keine Daten durcheinander, fals doch: verzeiht es mir bitte.
Am 31. Oktober war Halloween (das Datum ist sicher ;) ).
Eine super cooles Erlebniss! Klaus, der Vater von Pascale war noch zu Besuch und wärend er zu Hause tapfer die Stellung hielt um den klingelnden Kids Süßigkeiten zu geben, liefen Erich Pascale die vier Kinder und ich durch das Wohngebiet und sammelten fleißg.
Es waren unzählige Kinder auf den Straßen, was man sonst "dank" Ganztagsschulen und vielen Freizeitangeboten nie sehen darf. Sie waren alle super schön verkleidet und trugen große Plastikkürbisse mit sich, die Candybags. Die Eltern troten teilweise auch verkleidet hinterher und trafen ständig befreundete Eltern. Es kam einem Vor wie ein großes Fest.
Leider kam es aber trotz der Idylle unserer behüteten Vorstadt zu einigen Zwischenfällen, so dass sehr viel Polizei unterwegs war. Anscheinend hatten einige Menschen genug von dem alljährlichen geklingel. Bei uns lief das Ganze glücklicherweise reibungslos ab und die Menschen, die nicht gestört werden wollten hatten entweder einen Korb mit Candy vor die Tür gestellt oder eine kleine Notiz aufgehängt.
Allerdings war es sehr kalt, sodass wir schon nach einer Stunde nach Hause gingen um uns aufzuwärmen.
Es folge eine fast normale Arbeitswoche. Am Donnerstag allerdings flogen Pascale und Klaus nach Deutschland. Denn nachdem die Mutter von Pascale Ende Juli verstorben war mussten noch einige Dinge wie Grabsteinaussuchen und  Schränke ausräumen getan werden. Für Klaus endete damit sein vierwöchiger Besuch bei uns. Ich muss zugeben, dass er mir fehlt. Es war schön noch eine helfende Hand im Haus zu haben und vorallem einen spitzen Koch. Denn wir durften fast an jedem Abend seine Köstlichkeiten genießen.
Für Pascale war es ein sehr kurzer Trip, denn sie kam schon am Monatg wieder nach Hause.
Für mich hieß es: viel Arbeit!
Denn da Erich erst Abends nach Hause kommt war ich ca. 12 Stunden für die Kinder verantwortlich.
Am Donnerstag war es sehr angenehm. Pascale und Klaus machten sich um 13 Uhr auf den Weg zum Flughafen und  ich passte auf Tomi und Alina auf, bis um 14.45 Uhr Finn und Mikko dazu kamen. Wir verbrachten den Nachmittag mit Spielen und Hausaufgaben machen. Sogar das Abendessen und in das Bett bringen lief nahezu reibungslos. Am Freitag wurde es leider etwas streßiger. Ich half Erich ab 8 Uhr die Großen fertig zu machen, sodass sie mit Hörgeräten, Lunchboxen, geputzten Zähnen, gekämmten Haaren und ordentlich angezogen um 20 nach 8 zur Schule aufbrechen konnten. Tomi und Alina hatten keine Schule und wir durfen am Vormittag zu Hause sitzen und auf einen Handwerker warten, was uns leider jegliche Möglichkeit nahm einen kurzen Ausflug zu machen. Nachdem Finn und Mikko wie immer um kurz vor drei nach Hause kamen musste es schnell gehen. Snack für die Großen, die Kleinen für die Gymnasic Stunde umziehen (was nicht gerade einfach ist, wenn Alinas Turnanzug mal wieder spurlos verschwunden ist), auf die Deutschlehrerin warten, mit den Kleinen schnell zur Gymnastic fahren, warten, mit den Kleinen super schnell zurück fahren. Denn Petra, die Deutschlehrerin sollte eigentlich nur eine Stunde Unterrichten, aber da ich auch den Fahrtweg einberechnen musste war es unmöglich pünktlich zurück zu sein, also war mächtig Thempo angesagt. Man kan sich vorstellen, wie schön Zickereien von Alina und Tomis Träumereien dann in den Zeitplan passen. ;) Aber Petra wartete freundlich. Dann machte ich den ziemlich aufgedrehten Kids Abendessen und versuchte sie zu motivieren ihr Spielzimmer auf zu räumen. Dann ging es schnell in die Dusche und unter den Föhn. Erich kam um kurz nach 6 nach Hause, wir packten Kinder und Gepäck ein und schon fuhr Erich mit ihnen los. Es ging für ein ganzes Wochenende nach Vermont zu Oma Heide und Opa Allen. Das heißt, ich hatte ein ganzes Wochenende frei, was nach dem Freitag mit 11,5 Stunden Arbeit auch nötig war.
Leider habe ich mich dann am Samstag mit meinen "Freundinnen" überworfen. Denn nachdem ich allen SMS geschrieben hatte ob sie denn nicht zu mir kommen wollen, da Zaki und ich das Haus für uns hatten, meldete sich keine von ihnen. Erst am Sonntag erhielt ich eine Mail, dass Alle bei Judith waren und vergessen hatten mir zu schreiben und mich ein zu laden und in Judiths Keller konnte ich sie nicht ereichen, weil dort keine Handyverbindung ist. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie mich vergessen haben. Was aber auch heißt: egal ob sie mich vergessen haben oder nicht dabei haben wollten und eine Ausrede gesucht haben, ich bin ihnen wohl nicht so wichtig wie sie mir.
Nachdem ich ihnen das so ähnlich sage folgten leider nur Mails mit Vorwürfen, warum ich denn die 2 anderen Mädels die eignetlich auch immer dazu gehören nicht zu mir eingeladen hätte. Die Antwort ist einfach und sollte auch den Anderen klar sein: Weil mich eine von den Beiden auf den Tod nicht ausstehen kann (ich weiß überhaupt nicht warum) und mich dem entsprechen super schlecht behandelt. Möchte man so jemadnen bei sich im Haus haben? Ganz klar: Nein! Und das ist auch der Grund, warum ich die andere nicht eingeladen habe, denn sie ist ihre beste Freundin.Leider verstehen die Mädchen das nicht oder wollen es nicht verstehen. Wie auch immer, ich habe seid dem keinen Kontakt mehr zu ihnen.
Das war der Grund für die vielen negativen Posts in Facebook. Es tut mir Leid, wenn ich euch damit Sorgen gemacht habe. Mir ging es einfach richtig schlecht. 
Die Woche darauf verlief ab Montag Nachmittag als Pascale zurück kam fast normal.
Denn wir werden vermutlich Ende Februar umziehen. Das erfuhr ich am Sonntag als Pascale in Deutschland war und da das jetzige Haus verkauft werden sollte war einiges zu tun.
In der ganzen Woche waren Handwerker bei uns, die an allen Ecken reparierten und strichen.
Denn am Wochenende vom 13. & 14.11 war Open-House angesagt. Das heißt wir mussten das Haus blitze blank am Freitag Abend verlassen und durften es bis Sonntag Abend um 5 Uhr nicht betreten. Denn unser Makler führte an diesen Tagen ca. 40 Menschen durch unser Haus. Wir verbrachten das Wochenende also bei strahlendem Sonnenschein in Sunapee. Leider kann ich die Bilder die ich gemacht habe noch nicht online stellen, denn der Akku meines deutschen Handys mit dem ich otos mache ist leer. Sie kommen aber noch.
Das Haus ist nun auch fast verkauft. Morgen müssen wir es noch einmal für 5 Stunden verlassen, damit die Käufer mit Hnadwerkern durchgehen können um zu kontrollieren ob größere Reperaturen in naher Zukunft anfallen. Denn so könnten sie den Preis noch einmal drücken.
In der letzten Woche habe ich genau 45h gearbeitet und so fühle ich mich auch. An dieser Stelle liebe Grüße an die ganzen faulen Schüler- und Studentenfreunde! Ich hasse euch. ;)
Gestern war Finns 8. Geburtstag. Am Freitagabend bastelten wir vier ganz Großen den spitzen Geburtstagskuchen. Es ist ein Millenium Falkon. Den Star Wars Fans wird er bekannt vor kommen.
Er sah echt spitze aus und Finn hat sich auch total gefreut.
Am Samtsag waren wir mit seinen Freunden in einer großen Kletterhalle. Es war richtig cool dort und ich würde am liebsten sofort wieder hin. Denn ich konnte nicht klettern, sondern habe auf zwei super süße Kids aufgepasst. Denn ein befreundetes Pärchen von Pascale und Erich klettert viel und ist in dem Kletter Gym Mitglied, so dass sie auch Kinder an den steilen Wänden sichern durften und immer 3 Kids gleichzeitig klettern konnten. Ich hatte somit ihre 2 Kinder zum Babysitten, ein super süßen (leider hungriges) 3 Monate altes Mädchen und einen 2 jährigen noch viel süßeren Jungen.
Als wir vom indergeburtstag nach Hause kamen fuhren Erich, Zaki und ich gleich weiter ins Gym und nach einer leckeren Gemüse Lasagne von Pascale war für Zaki und mich der neue Harry Potter an der Tagesordnung. Leider will den gerade jeder im Kino sehen, so dass wir erst Karten für die Spätvortsellung bekamen. Das heißt, wir mussten das Kino 5 min vor Schluß verlassen um noch die letzte Bahn nach Hause zu erwischen.
Der Film ist übrigens nicht so toll, wie die anderen und auch nicht so spannen und "dunkel" wie die Vorherigen. Aber Ron ist toll! Also man sollte ihn schon mal sehen, wenigstens, damit man den letzten Kinofilm, der in einem Jehr folgt verstehen kann.
Heute war dann mein freier Tag und ich habe mich mit Jonas, dem Jungen, der in meiner Familie das neue Au Pair geworden wäre, wenn ich abgespürungen wäre, getroffen. Diesmal haben wir gemeinsam Coolidge Corner erkundet, die mit Abstand angesagteste Wohnecke in Boston. Denn er hatte das Glück dort eine Familie zu finden. Wir wahre super lecker Crêpes essen und fuhren dann zum Haymarket und liefen am Quincy Marcet und dem gesammten Hafen entlang. Dann entschloßen wir uns in den Cheescakefactory, einer sehr großen und populären Rataurantkette, essen zu gehen. Also ging es zu Fuß ohne jegliche Orientierung vom Hafen zum Prudential Center. Währenddessen fanden wir unzähglige Häuser in denen wir gerne mal ein Appartment besitzen würden. Es war wohl eines der reichsten Viertel Bostons durch das wir gingen.
Da man in den USA in fast keinem Restaurant einen Tisch reservieren kann, rechneten wir damit mal wieder  eine Stunde auf einen Tisch warten zu müssen, doch wir hatten Glück. In nur 5 Minuten wurden wir zum Tisch geführt und konnten das super leckere Essen genießen. Leider hatten wir beide keinen Platz mehr in unseren Mägen um noch einen obligatorischen Käsekuschen zum Nachtisch zu essen. Aber es war trotzdem ein super schöner Tag, denn es ist nun auch endlich kalt geworden und wir liefen bei 2°C und strahlendem Sonnenschein durch die Traumstadt.
Am Donnerstag ist endlich Thanksgiving und es gibt Truhthahn. Ich freu mich schon wie an Weihnachten!
Davon berichte ich euch dann bei meinem nächsten Eintrag.
Viele liebe Grüße aus der schönsten Stadt der Welt!