Sonntag, 26. Dezember 2010

Fröhliche Weihnachten

Hallo an meine Liebsten in Deutschland und der ganzen Welt!
Eigentlich hatte ich geplant gerade im Bus nach Boston zu sitzen und euch von Weihnachten zu berichten und wie sehr ich mich auf Tobis Ankunft morgen (27.12.) freue.
Das Wetter zwingt mich aber zu einem etwas anderen Bericht.
Seid Wochen warten wir auf Schnee und außer ein paar vereinzelten Flocken fällt nichts vom Himmel.
Heute Nacht soll es endlich einen riesigen Schneesturm mit mindestens 40 cm Neuschnee geben und das auch noch in ganz New England.
Wenn das Jahr 365 Tage hat, warum kann dieser verdammt Schnee nicht an einem der 364 Tage kommen, an denen ich nicht auf Tobis Flieger warte? 
Gerade sitze ich in Sunappe,NH und wollte eigentlich vor einer Stunde den Bus nach Boston nehmen. Weil aber jeder so eine große Angst vor dem Schnee hat, fährt nichts mehr.
Kein einziges Busunternehmen bewegt seine Busse in Richtrung Boston.
Jetzt zermatere ich mir den Kopf, wie ich es schaffen soll morgen um 14.30 Uhr im 100 Meilen entfernten Boston zu sein, um Tobi vom Flughafen ab zu holen.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie besch**** man sich fühlt, wenn man mitten im Nirgendwo festsitzt, wenn der Freund, den man fast 5 Monate lang nur über das Internet gesehen hat, gerade auf dem Weg zu dir nach Boston ist.
Ich könnte nur noch fluchen und heulen..
Jetzt ein kurzer Weihnachtsbericht:
Am 24. fuhren wir morgens um 7 zu einem anderen Ski Gebiet, das viel größer ist als das von Sunapee.










Das ist Okemo. Ziemlich schöne Pisten, aber böse kalt. Wer schon mal bei -15°C Ski gefahren ist, hat eine ungefähre Ahnung wie es war. Dazu kamen dann noch kräftige Windböhen.
Um 14  Uhr machten wir uns dann auf den Weg nach Stowe in Vermont. Dort leben die Eltern von Erich, Allen und Heide. Nach einer 2 stündigen Fahrt durch das Winterwunderland von Vermont wurden wir herzlich von den Großeltern begrüßt und auch von Erichs Bruder Joachim, seiner Frau Lisa und ihrem 3/4 Jahr alten Sohn Desment.
Nach dem Abendessen traffen wir uns alle im Wohnzimmer und sangen größtenteils deutsche Weihnachtslieder. Geschenke gibt es nach amerikanischer Tradition ja erst am Morgen des 25. Dezember.
Diese Aussicht erwartete mich am nächsten Morgen und so machte ich mich schick für Frühstück, Weihnachtssingen No.2 und Geschenke.

 Joachim und Lisa aus LA jeweils mit ihrem Sohn.

 Die ganze Familie hinter dem Steinway beim Weihnachtslieder Singen.
 Der Weihnachtsbaum.

Pascale

Zwei Brüder und Sohn/Neffe am Flügel.




Die Kids probierten daraufhin mit Opa, Papa und Onkel das neue Snowtube von Tomi aus. Stellt euch dieses Ding vor, wie einen sehr robusten Schwimmring, auf dem man Schneeberge herunter rutscht.
Pascale konnte wegen ihrer Schwangerschaft nicht mitmachen und so zeigte sie mir Stowe.
Nach dem Weihnachtsessen fuhren wir gegen 17 Uhr zurück nach Sunapee.
Heute verbrachten wir mal wieder einen Tag auf der Piste.
Tomi und Alina werden immer besser und rasen mir schon fast davon.
Zaki half mir eine Stunde lang das Snowboarden zu testen. Ich muss sagen, es macht wirklich großen Spaß, wenn man mal fährt und gerade nicht auf dem Hintern landet, unkontroliert den Berg runter rast oder die Bindungen auf oder zu machen muss. Zaki amüsierte sich köstlich an meinen akrobatischen Künsten mich auf den Hintern oder den Bauch fallen zu lassen. Und ich blicke jetzt mit großer Erfurcht zu den spitzen Snowboardern auf, die die Pisten unsichert machen. Vielleicht versuche ich es irgendwann noch einmal. Vielleicht, wenn mein Hintern nicht mehr blau ist. ;)
So und nun sitze ich immer noch in meinem Bett und warte auf eine Nachricht von Tobi, dass der Flieger starten wird und ich mich endlich mit dem Bus auf den Weg nach Boston machen kann.
Viele liebe Grüße, aus dem (bald) verschneiten Sunapee,
eure "leicht" verzweifelte Kay.

Samstag, 18. Dezember 2010

Vermont, Skiing, Lob & Vorfreude

Hey ihr Lieben.
Ich bin so ein riesen Schluri. Tut mir leid, dass ich mal wieder ewig nicht geschrieben habe.
Thanksgiving war klasse! Definitif einer meiner neuen Lieblingsfeiertage!
Und es gab so einen Monster Turkey mit Sweet Potatoe Sufle und Karotten, Bohnen, Cranberry Sauce.. göttlich!
Ich Schußel habe natürlich auch noch meine Kamera vergessen und so muss ich mir die Bilder erst noch von Pascale schicken lassen.
Sonst vergeht die Zeit wie im Flug. Mir kommt es so vor, als wäre vor einer Woche Thanksgiving gewesen.
Am ersten Dezember Wochenende besuchte ich mit Erich und den Kids die Großeltern in Vermont.
Denn da wir das Haus verkaufen werden und im Februar umziehen, hatte unser Makler mal wieder ein Open House angesetzt. Das heißt, er mailt allen Menschen die gerade ein Haus suchen, dass sie sich unseres ansehen können. Was bedeutet, das unbegrenzt viele Fremde durch das Haus tapsen. Man kann sich vorstellen wie ich das finde. Aber an die Tatsache, das unetwegt potentielle Diebe in meinem Privatkram rumwühlen können habe ich mich schon gewöhnt, das nervigere ist die Kinder aus dem Haus zu schaffen und es blitzeblank zu hinterlassen.
Wie gesagt, damit die Kinder aus dem Weg waren fuhren wir am Freitagabend 4 Stunden lang bis nach Stowe,VT, das Bonzen-Ski-Gebiet schlechthin.

Aber, da ich auf Tomi und Alina aufpasste kam ich nicht in den genuß die Luxuspisten zu nutzen.





 Stattdessen erkundeten wir das riesige Grundstück von Heide und Allen und malten in den Schnee.












Am Nachmittag fuhr in nach Burlington, der "nächstgelegenen" Kleinstadt (eine Strunde fahrt).

 Dort sah ich mir die schöne Einkaufsstraße an und kam langsam in Weihnachtsstimmung.
Was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass das Haus der Großeltern mitten im Wald liegt, mit unbegfestigten Schotterstraßen, Private Driveways und ohne Straßenbeleuchtung und Schneeräumdienst.
Das Navi kannte die Straße zu allem Übel nicht und so irrte eure arme Kay 40 min durch den verschneiten Wald auf der Suche nach dem warme Haus.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich ich war, als ich endlich ankam!


Am nächsten Morgen erschrak mich dieser Blick aus meinem Panorama Dachfenster:
Es hatte über Nacht 20 cm Neuschnee gegeben.
Also fiel die Kinderbeschäftigung nicht Schwer.
Am Nachmittag wagte ich die erste Schneefahrt mit dem Mini-Van und fuhr vorbei an einigen wunderhübschen und uralten Holzbrücken zur Ben & Jerries Factory.
 Da ich zeitlich aber sehr eingeschränkt war und die Produktion am Wochenende stillstand machte ich keine Führung, aber nahm stattdessen einen Calorienarmen Lip Balm mit Eis geruch mit. :)

 Danach sah ich mir kurz das Bonzendörfchen Stowe an und machte mich auch schon wieder auf den Weg zurück.
In den Wochen darauf standen unzählige Open Houses auf dem Program. Ich hasse sie!
Ich habe meinen neuen LCC kennen gelernt und am letzten Wochenende bin ich das erste Mal Ski gefahren. Bei dieser Gelegenheit zeige ich euch mal das Haus ind Sunapee,NH:


Rechts vom Haus seht ihr den Hot Tub (Wirlpool).
Spitzen Teil!
Vorallem jetzt nach dem Ski fahren, wenn rund herum Schnee liegt. Das Andere ist die Aussicht von unserem Steg über den See. Der mittlere Berg ist der Ski Berg, jetzt ist er weiß und der See ist auch schon zugefrohren.
Am letzten Wochenende ist ein Freund von mir, Jonas, mit zum Ski fahren gekommen. So war ich mit den Kids beim ersten Mal Ski Lehrer sein nicht allein. Heute ist Zaki mit mir gefahren und das wird wohl noch einige Zeit so bleiben.
Zu guter letzt noch eine Bewertung meiner Host-Mum von mir, die ich euch nicht vorenthalten kann, da sie mich still und heimlich bei einem Wettbewerb als Au Pair of the Year angemeldet hat.

Our family consists of four little children: Finn (8), Mikko (6), Tomi (4) and Alina (4). We also are hosting a 17 year old German high-school student. And we are expecting our fifth child in June. My husband is working 24/7 and travelling internationally every other week for several days. I work as a head-hunter and a yoga teacher. My hours are somewhat flexible. We are a very athletic family which requires that our Au-Pair is skiing every weekend in the winter with at least two of the kids.
Needless to say, it gets busy around our house. But everything is going extremely smoothly because we have the most loving, mature and unique Au-Pair we have ever encountered. Within days (if not hours) Kay integrated herself into our family when she came last August as if she had always lived with us. This is particularly big achievement, because Kay comes from a very different social and family background. She is funny, creative, warm and can keep her calm in tough situations. I remember that a couple of days after her arrival, Mikko hit his head on the vanity mirror and blood was running down his head. While we were close to freaking out, Kay not even on duty was the one who with the calmness of a medical doctor washed the wound, looked at it and suggested we go to the hospital to see whether he needs stitches.
Besides being warm and caring, Kay also has a very strong personality which is needed because all four of my children are quite energetic and lively. The fact that the two older boys are hearing-impaired and are wearing hearing aids doesn't make her job easier. But Kay is calmly setting the rules and following through with firm and loving determination. I often am amazed how a 19 year old young woman can be so mature.
Our schedule often requires us to leave all four children at home with Kay, sometimes even overnight. Not once have we been called by Kay. Better, all of the kids are saying: "We want Kay to stay forever!" What nicer compliment can one get? It is her unique positive, mature psychological make-up, her loving, funny, creative, resourceful, self-motiviated and energetic personality that we think deserves to be Au Pair of the Year! It is almost that she can read our minds which make her such a great contributor to our family.
 So, jetzt habt ihr auch die größte Neuigkeit neben dem Umzug erfahren: Pascale ist schwanger und erwartet im Juni ihr 5. Kind! Ich werde also noch 1-2 Monate lang ein kleines Mädchen betreuen dürfen.
Zu guter Letzt noch eine Info:  Ich bin voller Vorfreude, denn Tobi fliegt am 27.12. zu mir. (Verratet ihm sein Weihnachtsgeschenk bloß nicht!) Das ist für euch wohl die günstigste Möglichkeit um mir etwas zukommen zu lassen, falls ihr das möchtet.
Viele liebe Grüße aus den USA, eure Kay

Sonntag, 21. November 2010

Alles Klar!

Hey ihr Lieben!
Nachdem ich jetzt von mehreren Personen Mails und Nachrichten erhalten habe, ob es mir den gut gehe oder ob man sich Sorgen machen müsse, melde ich mich mal wieder.
Nur um die Besorgten unter euch zu beruhigen: Mir geht es körperlich und mental echt gut und ich werde trotz Stress und Streitereien durchhalten bis zum nächsten August und nicht von einer der vielen Brücken springen! ;)
Es ist ja schon wieder fast ein Monat vergangen, seid ich gepostet habe. Mir kam es nicht so lange vor. Wie Sinja in Schweden schon sagte : "Die Zeit rennt!!"
Ich hoffe ich werfe jetzt keine Daten durcheinander, fals doch: verzeiht es mir bitte.
Am 31. Oktober war Halloween (das Datum ist sicher ;) ).
Eine super cooles Erlebniss! Klaus, der Vater von Pascale war noch zu Besuch und wärend er zu Hause tapfer die Stellung hielt um den klingelnden Kids Süßigkeiten zu geben, liefen Erich Pascale die vier Kinder und ich durch das Wohngebiet und sammelten fleißg.
Es waren unzählige Kinder auf den Straßen, was man sonst "dank" Ganztagsschulen und vielen Freizeitangeboten nie sehen darf. Sie waren alle super schön verkleidet und trugen große Plastikkürbisse mit sich, die Candybags. Die Eltern troten teilweise auch verkleidet hinterher und trafen ständig befreundete Eltern. Es kam einem Vor wie ein großes Fest.
Leider kam es aber trotz der Idylle unserer behüteten Vorstadt zu einigen Zwischenfällen, so dass sehr viel Polizei unterwegs war. Anscheinend hatten einige Menschen genug von dem alljährlichen geklingel. Bei uns lief das Ganze glücklicherweise reibungslos ab und die Menschen, die nicht gestört werden wollten hatten entweder einen Korb mit Candy vor die Tür gestellt oder eine kleine Notiz aufgehängt.
Allerdings war es sehr kalt, sodass wir schon nach einer Stunde nach Hause gingen um uns aufzuwärmen.
Es folge eine fast normale Arbeitswoche. Am Donnerstag allerdings flogen Pascale und Klaus nach Deutschland. Denn nachdem die Mutter von Pascale Ende Juli verstorben war mussten noch einige Dinge wie Grabsteinaussuchen und  Schränke ausräumen getan werden. Für Klaus endete damit sein vierwöchiger Besuch bei uns. Ich muss zugeben, dass er mir fehlt. Es war schön noch eine helfende Hand im Haus zu haben und vorallem einen spitzen Koch. Denn wir durften fast an jedem Abend seine Köstlichkeiten genießen.
Für Pascale war es ein sehr kurzer Trip, denn sie kam schon am Monatg wieder nach Hause.
Für mich hieß es: viel Arbeit!
Denn da Erich erst Abends nach Hause kommt war ich ca. 12 Stunden für die Kinder verantwortlich.
Am Donnerstag war es sehr angenehm. Pascale und Klaus machten sich um 13 Uhr auf den Weg zum Flughafen und  ich passte auf Tomi und Alina auf, bis um 14.45 Uhr Finn und Mikko dazu kamen. Wir verbrachten den Nachmittag mit Spielen und Hausaufgaben machen. Sogar das Abendessen und in das Bett bringen lief nahezu reibungslos. Am Freitag wurde es leider etwas streßiger. Ich half Erich ab 8 Uhr die Großen fertig zu machen, sodass sie mit Hörgeräten, Lunchboxen, geputzten Zähnen, gekämmten Haaren und ordentlich angezogen um 20 nach 8 zur Schule aufbrechen konnten. Tomi und Alina hatten keine Schule und wir durfen am Vormittag zu Hause sitzen und auf einen Handwerker warten, was uns leider jegliche Möglichkeit nahm einen kurzen Ausflug zu machen. Nachdem Finn und Mikko wie immer um kurz vor drei nach Hause kamen musste es schnell gehen. Snack für die Großen, die Kleinen für die Gymnasic Stunde umziehen (was nicht gerade einfach ist, wenn Alinas Turnanzug mal wieder spurlos verschwunden ist), auf die Deutschlehrerin warten, mit den Kleinen schnell zur Gymnastic fahren, warten, mit den Kleinen super schnell zurück fahren. Denn Petra, die Deutschlehrerin sollte eigentlich nur eine Stunde Unterrichten, aber da ich auch den Fahrtweg einberechnen musste war es unmöglich pünktlich zurück zu sein, also war mächtig Thempo angesagt. Man kan sich vorstellen, wie schön Zickereien von Alina und Tomis Träumereien dann in den Zeitplan passen. ;) Aber Petra wartete freundlich. Dann machte ich den ziemlich aufgedrehten Kids Abendessen und versuchte sie zu motivieren ihr Spielzimmer auf zu räumen. Dann ging es schnell in die Dusche und unter den Föhn. Erich kam um kurz nach 6 nach Hause, wir packten Kinder und Gepäck ein und schon fuhr Erich mit ihnen los. Es ging für ein ganzes Wochenende nach Vermont zu Oma Heide und Opa Allen. Das heißt, ich hatte ein ganzes Wochenende frei, was nach dem Freitag mit 11,5 Stunden Arbeit auch nötig war.
Leider habe ich mich dann am Samstag mit meinen "Freundinnen" überworfen. Denn nachdem ich allen SMS geschrieben hatte ob sie denn nicht zu mir kommen wollen, da Zaki und ich das Haus für uns hatten, meldete sich keine von ihnen. Erst am Sonntag erhielt ich eine Mail, dass Alle bei Judith waren und vergessen hatten mir zu schreiben und mich ein zu laden und in Judiths Keller konnte ich sie nicht ereichen, weil dort keine Handyverbindung ist. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie mich vergessen haben. Was aber auch heißt: egal ob sie mich vergessen haben oder nicht dabei haben wollten und eine Ausrede gesucht haben, ich bin ihnen wohl nicht so wichtig wie sie mir.
Nachdem ich ihnen das so ähnlich sage folgten leider nur Mails mit Vorwürfen, warum ich denn die 2 anderen Mädels die eignetlich auch immer dazu gehören nicht zu mir eingeladen hätte. Die Antwort ist einfach und sollte auch den Anderen klar sein: Weil mich eine von den Beiden auf den Tod nicht ausstehen kann (ich weiß überhaupt nicht warum) und mich dem entsprechen super schlecht behandelt. Möchte man so jemadnen bei sich im Haus haben? Ganz klar: Nein! Und das ist auch der Grund, warum ich die andere nicht eingeladen habe, denn sie ist ihre beste Freundin.Leider verstehen die Mädchen das nicht oder wollen es nicht verstehen. Wie auch immer, ich habe seid dem keinen Kontakt mehr zu ihnen.
Das war der Grund für die vielen negativen Posts in Facebook. Es tut mir Leid, wenn ich euch damit Sorgen gemacht habe. Mir ging es einfach richtig schlecht. 
Die Woche darauf verlief ab Montag Nachmittag als Pascale zurück kam fast normal.
Denn wir werden vermutlich Ende Februar umziehen. Das erfuhr ich am Sonntag als Pascale in Deutschland war und da das jetzige Haus verkauft werden sollte war einiges zu tun.
In der ganzen Woche waren Handwerker bei uns, die an allen Ecken reparierten und strichen.
Denn am Wochenende vom 13. & 14.11 war Open-House angesagt. Das heißt wir mussten das Haus blitze blank am Freitag Abend verlassen und durften es bis Sonntag Abend um 5 Uhr nicht betreten. Denn unser Makler führte an diesen Tagen ca. 40 Menschen durch unser Haus. Wir verbrachten das Wochenende also bei strahlendem Sonnenschein in Sunapee. Leider kann ich die Bilder die ich gemacht habe noch nicht online stellen, denn der Akku meines deutschen Handys mit dem ich otos mache ist leer. Sie kommen aber noch.
Das Haus ist nun auch fast verkauft. Morgen müssen wir es noch einmal für 5 Stunden verlassen, damit die Käufer mit Hnadwerkern durchgehen können um zu kontrollieren ob größere Reperaturen in naher Zukunft anfallen. Denn so könnten sie den Preis noch einmal drücken.
In der letzten Woche habe ich genau 45h gearbeitet und so fühle ich mich auch. An dieser Stelle liebe Grüße an die ganzen faulen Schüler- und Studentenfreunde! Ich hasse euch. ;)
Gestern war Finns 8. Geburtstag. Am Freitagabend bastelten wir vier ganz Großen den spitzen Geburtstagskuchen. Es ist ein Millenium Falkon. Den Star Wars Fans wird er bekannt vor kommen.
Er sah echt spitze aus und Finn hat sich auch total gefreut.
Am Samtsag waren wir mit seinen Freunden in einer großen Kletterhalle. Es war richtig cool dort und ich würde am liebsten sofort wieder hin. Denn ich konnte nicht klettern, sondern habe auf zwei super süße Kids aufgepasst. Denn ein befreundetes Pärchen von Pascale und Erich klettert viel und ist in dem Kletter Gym Mitglied, so dass sie auch Kinder an den steilen Wänden sichern durften und immer 3 Kids gleichzeitig klettern konnten. Ich hatte somit ihre 2 Kinder zum Babysitten, ein super süßen (leider hungriges) 3 Monate altes Mädchen und einen 2 jährigen noch viel süßeren Jungen.
Als wir vom indergeburtstag nach Hause kamen fuhren Erich, Zaki und ich gleich weiter ins Gym und nach einer leckeren Gemüse Lasagne von Pascale war für Zaki und mich der neue Harry Potter an der Tagesordnung. Leider will den gerade jeder im Kino sehen, so dass wir erst Karten für die Spätvortsellung bekamen. Das heißt, wir mussten das Kino 5 min vor Schluß verlassen um noch die letzte Bahn nach Hause zu erwischen.
Der Film ist übrigens nicht so toll, wie die anderen und auch nicht so spannen und "dunkel" wie die Vorherigen. Aber Ron ist toll! Also man sollte ihn schon mal sehen, wenigstens, damit man den letzten Kinofilm, der in einem Jehr folgt verstehen kann.
Heute war dann mein freier Tag und ich habe mich mit Jonas, dem Jungen, der in meiner Familie das neue Au Pair geworden wäre, wenn ich abgespürungen wäre, getroffen. Diesmal haben wir gemeinsam Coolidge Corner erkundet, die mit Abstand angesagteste Wohnecke in Boston. Denn er hatte das Glück dort eine Familie zu finden. Wir wahre super lecker Crêpes essen und fuhren dann zum Haymarket und liefen am Quincy Marcet und dem gesammten Hafen entlang. Dann entschloßen wir uns in den Cheescakefactory, einer sehr großen und populären Rataurantkette, essen zu gehen. Also ging es zu Fuß ohne jegliche Orientierung vom Hafen zum Prudential Center. Währenddessen fanden wir unzähglige Häuser in denen wir gerne mal ein Appartment besitzen würden. Es war wohl eines der reichsten Viertel Bostons durch das wir gingen.
Da man in den USA in fast keinem Restaurant einen Tisch reservieren kann, rechneten wir damit mal wieder  eine Stunde auf einen Tisch warten zu müssen, doch wir hatten Glück. In nur 5 Minuten wurden wir zum Tisch geführt und konnten das super leckere Essen genießen. Leider hatten wir beide keinen Platz mehr in unseren Mägen um noch einen obligatorischen Käsekuschen zum Nachtisch zu essen. Aber es war trotzdem ein super schöner Tag, denn es ist nun auch endlich kalt geworden und wir liefen bei 2°C und strahlendem Sonnenschein durch die Traumstadt.
Am Donnerstag ist endlich Thanksgiving und es gibt Truhthahn. Ich freu mich schon wie an Weihnachten!
Davon berichte ich euch dann bei meinem nächsten Eintrag.
Viele liebe Grüße aus der schönsten Stadt der Welt!

Montag, 25. Oktober 2010

Tiefpunkte..

Hi.
oh. man.. kennt ihr diese Tage, an denen man einfach nur wo anders sein will?
Mir geht es seit einem Monat ständig so.
Ich bin seid 2 Wochen krank, aber nicht so sehr, dass ich im Bett liegen bleiben kann. Das heißt ich bin also total am Ende, huste mir die Seele raus und arbeite jede woche 45h.
Dann würde ich gerne mal wieder meinen Hostdad treffen, der die Stimmung im Haus immer auflockert. Er ist aber mal wieder auf Geschäfftsreise und ich habe ihn in den letzten 2 Wochen 2 Mal gesehen.
Weil ich so krank bin, kann ich nicht so oft ins Fittnesstudio wie ich möchte und daraus folgt der geringe Erfolg des Ganzen in der letzten Zeit, was einfach nur nervt.
Außedrem gibt es hier gerade den absoluten Zickenterror bei meinen Mädels.
Dazu kam dann am letzten Samstag noch Ärger mit meinem 16 jährigen Gastbruder (wir haben uns aber zum Glück vertragen).
Wenn man schon so gereizt/genervt ist kommen einem die Kinder natürlich auch viel schlimmer vor, was die Laune noch weiter sinken lässt.
Zu guter letzt vermisse ich Tobi und zu Hause einfach total, weil hier gerade so viel  blöd läuft.

Aber gut, da muss ich durch.
Andere Leute haben viel schlimmere Probleme.
Also habe ich beschlosses alles ganz locker zu nehmen und mir es hier so schön wie möglich zu machen.
Heute bin ich zum Beispiel mit meinen 4 jährigen Twins 20 Minuten zu spät zu ihrer Fechtstunde gekommen. Vor einer Woche hätte ich mich total aufgeregt, dass die Kleine getrödelt hatt und dann auch noch ein mega Stau auf dem Highway war, aber heute war ich ganz gelassen.
So kenne ich mich gar nicht.
Ich lebe an der Ost-Küste und denke schon wie ein gechillter Californier. :

Jetzt bekommt ihr noch ein paar schöne Bilder von meinem Turi Tripp durch Boston vor 2 Wochen zu sehen.
Trinity Church

Ein Duck (damit bin ich gefahren)


Cambridge

alte Brücke zwischen Boston und Cambridge

Herbstsonne

es war einfach nur schön

auf dem Charles River, direkt vor der Skyline

Ja, Boston ist ziemlich grün und gerade (Fall) ist es richtig farbenfroh

DIE Brücke in Boston (also, die auffälligste und coolste)

Boston hatte dank des Charles Rivers schon immer viele Brücken

Herbst

Boston Common (Park)

eine der vielen Straßen                                                     

So, jetzt habt ihr Boston im Herbst gesehen.
Es ist traumhaft.
Ganz liebe Grüße, eure Kay

Montag, 11. Oktober 2010

Indian Summer

Hey. Wie ihr seht gibt es ein neues Design in meinem Blog.
Ich habe die letzten 2 Tage in Sunapee,NH verbracht und dort ist der Herbst in vollem Gange!
Aber man sagt hier selten Fall, jeder spricht vom Indian Summer.
Das trifft es auch meiner Meinung nach viel besser!
Die Landschaft sieht so traumhaft schön aus, da musste ich den Blog mal anpassen.
Ich hoffe ich schaffe es noch ein paar schöne Bilder von den schönen Farben der Bäume zu machen.
Liebe Grüße

Sonntag, 10. Oktober 2010

Fortsetzung..

Aussicht vom Hard Rock Club

Hey noch Mal!
Nach meiner ersten Nacht in "Freiheit" ging es am Morgen erst einmal in den völlig überteuerten Starbucks und dann an die Fälle. Dort fuhren wir dann mit einem Boot direkt unter die Fälle.
Ich vor den Fällen


Bevor man auf das Boot steigt bekommt man einen müllsackähnlichen Coat zum Überzeihen. Ich dachte noch "Was soll denn der Quatsch? Ich habe doch eine Regenjacke an. Warum geht dieses Ding bis zum Boden? Das ist ja sogar Tobi zu groß!" Allerdings wurde mir der Sinn dieses Plastiksackes sehr schnell klar als wir näher an die Fälle kamen. Ich wurde trotz Coat nass und dass nicht nur ein bischen. Meine Schuhe waren völlig durchweicht, meine Jeans war bis zu den Knien klatschnass und selbst mein Puli unter Plastikfolie und Regenjacke wurde feucht! Das Wasser kam wirklich aus allen Richtungen.
Sarah und ich auf dem Boot




Amerikanische Seite der Niagara Fälle
Kanadische Seite der Fälle


Ausblick

Ich vor den Fällen (seht ihr die Nebelwolke in der ich stehe?)


little Las Vegas

Sogar ein Haus, dass so aussieht als hätte King Kong das Empire State Building umgeworfen, gibt es.

Danach liefen wir einen Weg hinter den Fällen ab. Es war beeindruckend, aber der einzige Moment in dem ich dachte, dass diese Fälle etwas besonderes sind. Denn sie wirken auf Fotos wirklich viel spektakulärer als wenn man direkt davor steht.
Am Nachmittag haben wir uns diese Fake City rund um die Fälle angesehen und die These aufgestellt, dass die Amis und Kanadier zusammen den Masterplan für Turiabzocke entwickelt haben. Sie haben einen Graben gezogen an dem glücklicherweise ein Fluss runterfällt  und dortherum Las Vegas nachgebaut. So machen Nordamerikaner Geld! Nein, dass war nur Spaß. Wir waren lediglich etwas endtäuscht von diesem "Wunder".
Einstimmen auf die 2. Partynacht
Tanzen mit Esther im Dragonfly
Daraufhin gingen wir zurück in das Hotel und ich besuchte mit den anderen Mädchen aus meinem Zimmer den Pool und die Sauna und natürlich den Wirlpool. Bevor wir loszogen um eine weiter Nacht zum Tag zu machen schliefen wir erst einmal eine Runde. Am abend gingen wir dann zuerst im Hard Rock Café essen und machten uns danach fertig um in den angesagtesten Club der Stadt zu gehen das "Dragonfly". Um 12 Uhr kamen wir dort an und trafen ersteinmal die Schwedinen, die auch in unserer Reisegruppe waren. Sinja, sind sie bei dir auch so billig? Schwedinen sind definitif die freizügigsten Mädchen die ich kenne. Ein Mädchen aus meiner Gruppe diskutierte mit dem Türsteher und erzählte ihm von meinem Geburtstag und der Gemeinheit, dass ein Junge der im Hard Rock direkt neben uns saß ein Geburtstagslied von allen Kellnern bekam und ich (trotz mehrmaligen Hinweisen meiner
Freundinnen) nicht. Er war dann so freundlich uns alle für 10 statt 20$ den Eintritt zu gewähren. Am nächsten Morgen fielen wir mit brennenden Füßen um 4.30 Uhr in unsere Betten. Frühstück gab es mal wieder im Starbucks und dann fuhren wir auch schon wieder zurück in das Land der unbegrenzeten Möglichkeiten, vorrausgesetzt du bist 21.
In den letzten beiden Wochen habe ich dann wie üblich gearbeitet.
Die Highlights waren aber definitif der Geburtstag von Sarah am letzten Montag (die erste richtige Houseparty),
Houseparty für Sarah bei Anna
 die Ankunft meines Päckchens von Mama (1000 Dank noch einmal für das Überlebenspacket), die Ankunft von Pascales Vater(, der mir eine Menge Sachen mitgebracht hat), das Shoppen mit Zaki gestern (endlich habe ich warme Sachen) und die Geburtsatgsnachfeier von Judith gestern Abend (Partysau!).Heute Nachmittag kam ich in Sunapee an und hatte die Kinder bis 20 Uhr. Denn die Eltern und Klaus (Pascales Vater) und Erichs Eltern waren zusammen Essen. Wegen des schlechten Restaurantes, hatte ich mit den ausnahmsweise zuckersüßen Kindern aber bestimmt den angenehmeren Abend. Morgen geht es um 12 Uhr schon wieder zurück nach Boston. Ich darf das erste Mal alleine mit allen Kids im Auto nach Boston fahren. Ich hoffe sie sind dann genauso lieb wie heute.
So, jetzt werde ich noch ein bischen Film schauen und dann schlafen. Denn Schlaf fehlt mir wirklich.
Ganz ganz liebe Grüße!
Ich hoffe ihr seid mir jetzt nicht mehr böse, dass ich so lange nicht geschrieben habe.
Ich versuche es jetzt wieder öffter zu schaffen.
Eure Kay.. <3
Hallo ihr Lieben!
Es tut mir sehr leid, dass ihr auf diesen Eintrag so lange warten musstet.
Ich war viel unterwegs und bin wenn ich nicht gearbeitet habe kaum zu Hause gewesen.
Also versuche ich jetzt einmal von meinen letzten 2 1/2 Wochen zu berichten.
Am 24. September bin ich mit einer Freundin (Sarah, 24 ) nach Kanda gefahren. Das ganze war Teil unseres College Kurses und dadurch sehr günstig. Wir fuhren von 14-23.30 Uhr die gesammte Ostküsete hinauf bis nach Kanada. Die Fahrt war wirklich anstrengend, dazu kam bei mir ein unglaublicher Muskelkater im ganzen Körper, weil ich im Gym mal wieder nicht wusste wann es genug ist. Als wir an den Niagara Fällen ankamen waren wir ersteinmal völlig geschockt, von der kleinen Stadt, die da vor uns lag. Wir hatten bereits gehört, dass es nur noch wenig Natur um die Fälle herum gibt, aber das was wir vorfanden war eine Art kleines Las Vegas! nachdem wir über diesen Schock hinweg wahren ließen wir einige Leute aus dem Bus aussteigen, da sie einen Trip auf der amerikanischen Seite gebucht hatten. Als diese aus dem Bus waren verkündete uns unsere überaus freundliche Reiseleiterin, dass wir das Beste Wochenende seit langem dort erleben werden und wir stimmten uns mit lauter Musik auf unsere zurückerlangtd Volljährigkeit ein. Getopt wurde unser Entusiasmus nur von der Reiseführerin, die uns vor dem Aussteigen am Hotel noch einmal sagte: "So, wenn ihr über den Graben hier schaut seht ihr das Land, in dass ihr alle wolltet, dass euch die Volljährigkeit nahm und dem ihr jetzte entflohen seid! Und wenn ihr gleich alle eure Ballkone betretet winkt einmal zu den Loosern, die so blöd waren dort zu bleiben! PARTYTIME!!!"  Muss man zu dieser Frau mehr sagen? Ich denke nicht. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, die wirklich schön waren, machten wir uns schick und zogen um kurz nach 12 Uhr los. Denn ich wurde am 25.09. 19, was bedeutet, dass ich ab 12 Uhr in Kanada volljährig war! Traumhaft!
Wir feierten bis 2.30 Uhr im Hard Rock Club und gingen dann zurück ins Hotel um fit für den nächsten Tag zu sein. Die Clubs schließen in Kanada und , ich habe mir sagen lassen, auch in den USA spätestens um 3 Uhr.
Kurz bevor wir schlafen gingen traten wir noch einmal auf unseren Balkon und sahen uns die Niagara Fälle bei Nacht an. Wir waren maximal eine Meile von dem "Naturwunder" entfernt.
Mit dem Rest der Story muss ich leider nachher weiter machen. Denn ich sitze gerade im Bus nach Concord, der zwar WIFI besitzt aber leider keine Steckdosen. Ich fahre übrigens eigentlich nach Sunapee in das Ferienhaus, aber es gibt nur einen Bus nach Concord,NH und dort holt mich Pascale dann ab.
Ich schreibe heute Abend weiter.
Viele liebe Grüße, eure Kay

Dienstag, 21. September 2010

Alltag

Hey.
Endlich schaffe ich es mal wieder zu schreiben.
Mein Alltag hat endlich angefangen und wegen der unzähligen Stolpersteine hatte/habe ich eine Menge zu tun.
Alltag heißt, dass alle Kinder wieder in die Schule und zu ihrem Sport gehen, Pascale unterrichtet, Zaki seine Highschool angefangen hat und Erich viel reist oder spät nach Hause kommt.
Da ich natürlich keine Ahnung von den seltsamen eigenarten der Schule hatte lief manches nicht sofort.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch für jedes Kind wegen der neuen Klassen vieles zu beachten.
Zum Beispiel darf Mikko nicht mit den anderen Kindern im Sitzkreis sitzen, wenn er nur Gummistiefel in der Schule dabei hat. Denn wenn es geregnet hat sind die ja dreckig. Man glaubt hier wohl, dass andere Schuhe im Regen nicht dreckig werden. ;) Außerdem darf man keine Dinge die Nüsse enthalten mit in die Schule nehmen und Tomi und Alina zusätzlich keine Eier. Dass mit den Nüssen ist überall so, wegen den allergischen Kindern, die ausversehen davon essen könnten und die Eierregel kam hinzu, da ein Kind in Tomis und Alinas Klasse allergisch dagegen ist. Das "Kinder-müssen-von-einem-Erwachsenen-in-der-Schule-abgeholt-werden-Problem" haben wir weitestgehen gelöst, da Finn Mikko jetzt abholt und hinbringt. Sie sind ernsthaft die einzigen Kinder an der ganzen Schule, die alleine laufen! Aber wir wohnen echt um die Ecke von der Elementary School. Ich brauche länger um Tomi und Alina fertig zu machen um los zu laufen, als den Weg zur Schule hinter mich zu bringen.
Aber mit jedem Tag spielt sich hier alles besser ein und Pascale und ich sind wirklich ein gutes Team geworden. Zaki und ich werden langsam richtige Geschwister. Da ich ja schon immer mal einen kleineren Bruder haben wollte ist das echt toll.
Das mit dem Alltag klappt sogar schon so gut, dass ich es 5 Mal die Woche ins Gym schaffe.
Ja ihr habt richtig gelesen: ich mache Sport ohne dafür eine Note zu bekommen! Und es macht mir richtig Spaß! Ich gehöre zu den 2% der AuPairs, die in Amerika abnehmen!
Ich habe aber auch wirklich Glück, dass Pascale und Erich so fit und sportverrückt sind. Da muss ich ja irgendwie mithalten. Zaki hat auch jeden Tag 3 Stunden Footballtraining. Ich bin also in einer Familie, die mich echt mitreist. Wenn ich dann doch mal im Gym gequält habe und nicht sonderlich Lust auf Training habe stelle ich mir den Moment am Flughafen vor, wenn ich euch alle endlich wieder sehe und ihr mich ohne meine Polster gar nicht mehr erkennt! haha.. Wie peinlich

Das blöde an der Routine, die langsam einkehrt ist, dass ich Zeit habe über zu Hause nach zu denken und beginne vieles zu vermissen, Tobi, Freunde, Familie, Feuerwehr, Volljährigkeit, verantwortungsloser zu sein.
Ich dachte von manchen Sachen nicht, dass sie mir fehlen würden, die ich jetzt wirklich gerne hätte.
Morgen begebe ich mich mal wieder auf die Suche nach "deutschen" Essen, wenn ich zum Target, dem größten Supermarkt der Umgebung, fahre (Papa, ich möchte gerne Hänchenbrust mit Knusperpanade und Gulasch. Mama, kann ich Curryreis haben? Oma wie wäre es mit Serviertenknödeln und Suppe? Mimi, gehen wir mal zum Asia Kim? Sinja und Kaddy, mediteraner Abend, wann und wo? ). Pascale kocht sehr gesund. ;)
Nächste Woche melde ich mich wieder.
Dann kann ich von Kanada und den Niagarafällen und meinen 40h Volljährigkeit berichten. xD
Grüßt mir alle ganz lieb, die das nicht lesen können.
Ich vermisse euch..
hugs.. <3

Freitag, 3. September 2010

Hey.
Bin mal wieder in Sunapee und möchte euch ein paar Bilder zeigen:
Ausflug mit einem Schiff über den Lake Sunapee
(v.l. Joachim (Bruder von Erich), Pascale, Tomi, Erich, Finn & Mikko)

Der Skiberg von Sunapee.

v.l. Mikko und Finn am Beach

v.l. Mikko, Finn, Alina & Tomi am Beach, beim Sandburg bauen.
Kay- Schminken ist das neue Lieblingsspiel der Zwillinge (Tomi & Alina)

Tomi- Schminken ist auch sehr lustig.

Money, money, money must be funny with the Visa Card!
Ja ihr seht richtig: Es gibt Hello Kitty Karten von der Bank of America.
Die Reaktionen an der Kasse sind immer wieder schön.
An dieser Stelle:  <3-liche Grüße an Frau Friedel.

Gruppenfoto Camp Pascale oder Mega-Eisessen in Sunapee.
(v.l. Mikko, Alina, Zaki, Ich, Chad (Freund von Finn), Tomi & Finn)

So, jetzt habt ihr mich auch mal wieder gesehen!
Sobald etwas neues passiert kommt auch ein nächster Bericht.

Liebe Grüße
hugs